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Jubel beim neuen Stadtmeister


Beresa-Team holt sich den Titel beim Finalturnier / Gut besuchtes Eisstockschießen der Schützen

Dülmen. Der Siegerpokal für den Gewinner der IDU-Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen bleibt in einem Autohaus. Nachdem vor einem Jahr das AHAG-Team triumphiert hatte, holten sich am Samstagabend die Mitarbeiter von Beresa die Trophäe für mindestens ein Jahr in ihre Vitrine. 

Die Mannschaft des neuen Gewinners hatte sich über den Erfolg beim Dülmener Autohaus-Cup für die Finalrunde qualifiziert. Und das zum ersten Mal, denn bei ihrer Premiere vor einem Jahr bedeutete bereits das Ausscheidungsturnier die Endstation. Entsprechend groß war im Rahmen der Siegerehrung die Freude, als der !DU-Vorsitzende Klaus Göckener den Pokal übergab. Im Endspiel setzte sich Beresa gegen den Kirchenvorstand St. Viktor (Gewinner Gemeindeturnier) durch. 

Insgesamt 18 Mannschaften nahmen am großen Finalturnier teil und spielten zunächst in drei Vorrundengruppen gegeneinander. Nur die drei Erstplatzierten (Beresa, Kirchenvorstand St. Viktor und Die Profis) sowie der beste Zweite (Schützenverein Pluggendorf) schafften den Sprung in das Halbfinale. 

Das Ticket für die Endrunde hatten die Pluggendorfer erst 24 Stunden zuvor beim letzten Qualifikationsturnier, der Veranstaltung für Schützenvereine, durch einen 10:8-Endspielsieg gegen den Schützenverein Daldrup gelöst. Als Belohnung erhielten die Gewinner zudem einen Gutschein für das Schützenfest der Bürgerschützen, die das sehr gut besuchte Event auf der Eisbahn organisiert hatten. Vor rund zwölf Monaten hatten es die Pluggendorfer noch nicht einmal in das Viertelfinale geschafft und mussten sich mit der Teilnahme am Loser-Cup zufrieden geben. Im Rahmen der Siegerehrung war der Jubel entsprechend ausgiebig. Auf dem dritten Platz landete der Schützenverein Hiddingsel durch einen 13:5-Erfolg gegen die Frauen des Dernekämper Schützenvereins. 

26 Teams gingen in acht Vorrundengruppen an den Start. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für das Viertelfinale. Besonders eng ging es in der Gruppe F zu, denn die Schützenvereine Hiddingsel und Nieströter waren mit den jungen Bürgerschützen punktgleich. Ein Stechen musste die Entscheidung bringen. Der aktuelle Schützenkönig aus Hiddingsel, Dennis Feldbrügge, entschied den Dreikampf um wenige Zentimeter für sich. 

Für jede Menge Spaß sorgte auch diesmal der Loser-Cup, an dem die 18 in der Gruppenphase ausgeschiedenen Mannschaften teilnahmen. Schnelligkeit und Geschick waren gefragt, denn aus jedem Team musste der Fahnenoffizier auf einem Schlitten sitzend über die Ziellinie gezogen werden. Immer wieder kam es vor, dass das sehr dünne Band riss und schnell wieder repariert werden musste. Am Ende triumphierten die Jungschützen der Bürgerschützen und gewannen einen Gutschein für die Rodelhütte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Schützenvereine Nieströter sowie Rorup.

Bericht in Dülmener Zeitung von Marco Steinbrenner vom 6. Januar 2025